HEUTE-GEDANKEN ZUM TAG-1.MAI

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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 21. Mai

      EINE INVENTUR DER SEGNUNGEN

      Eine meiner Übungen besteht darin, dass ich versuche,eine vollständige Inventur des mir widerfahrenen Guten zu machen.

      (WIE BILL ES SIEHT, S.45)
      Wofür musste ich dankbar sein? Ich zog mich zurück undbegann die Geschenke aufzulisten, die ich ohne mein Zutun bekommen habe,angefangen damit, dass ich gesund an Geist und Körper geboren bin. Ich durchforschte 74 Lebensjahre, bis zum gegenwärtigen Augenblick. Die Liste war zweiSeiten lang und ich brauchte dazu zwei Stunden; sie enthielt Gesundheit,Familie, Geld, AA – einfach die ganze Palette.
      Täglich bitte ich Gott in meinen Gebeten, dass ich michdieser Liste erinnern möge und den ganzen Tag dafür dankbar bin. Erinnere ichmich meiner Liste der Dankbarkeit, kann ich mir schlecht vorstellen, dass Gottetwas gegen mich hat.

      Euch allen gute 24 Stunden

      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen vonAA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache –Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 22. Mai


      DER ERSTE SCHRITT


      WIR … (Das erste Wort des Ersten Schrittes)


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 19)

      Als ich noch trank, kreisten meine Gedanken nur um ''ich, ich, ich'' und ''mich, mich, mich.'' Diese schmerzhafte Ich-Besessenheit, diese seelische Krankheit und geistige Selbstsucht, fesselten mich mehr als die Hälfte meines Lebens an die Flasche.

      Der Weg, Gott zu suchen und seinen Willen einen Tag nach dem anderen zu tun, begann mit dem ersten Wort des Ersten Schrittes:‚WIR‘. Gemeinsam haben wir jede Menge Kraft, Stärke, Sicherheit und für einen Alkoholiker wie mich, Leben. Wenn ich versucht hätte, allein zu genesen, wäre ich vermutlich gestorben. Mit Gott und einem anderen Alkoholiker habe ich eine höhere Aufgabe in meinem Leben – ich wurde zum Sprachrohr für Gottes heilende Liebe.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache – Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 23. Mai

      GEISTIGE GESUNDHEIT

      Wenn wir die seelische Krankheit überwunden haben, werdenwir auch geistig und körperlich wieder gesund.

      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 75)
      Mein großer Stolz, der sich hinter meinen materiellenErfolgen und meinem Intellekt versteckt, macht es für mich sehr schwer, meinegeistige Krankheit anzunehmen. Intelligenz kann sich durchaus mit Demutvertragen, vorausgesetzt, dass ich die Demut an die erste Stelle setze. Ansehenund Reichtum sind für viele Menschen der modernen Welt das höchste Ziel. Dazugehören zu wollen und besser zu scheinen als ich eigentlich bin, ist dieeigentliche geistige Krankheit.
      Meine Schwäche zu erkennen und auch zuzugeben – das istder Beginn dauerhafter, geistiger Gesundung. Wenn ich Gott täglich bitte, michzu erleuchten, mir seinen Willen zu offenbaren und mir die Kraft zu schenken,ihn auszuführen, so ist dies ein Zeichen geistiger Gesundheit. Meine geistigeGesundheit ist ausgezeichnet, wenn ich einsehe, dass es mir umso besser geht,je deutlicher ich erkenne, wie viel Hilfe ich von anderen brauche.

      GUTE 24 STUNDEN !

      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen vonAA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache –Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 24. Mai

      GLÜCKLICH, FROH UND FREI

      Wir sind sicher, dass Gott uns glücklich, froh und freihaben möchte. Wir können uns nicht dem Glauben verschreiben, dass dieses Lebenein Jammertal ist, obwohl es genau das für viele von uns einmal war. UnserElend war hausgemacht. Gott hat es nicht verursacht. Vermeiden Sie also,Trübsal zu blasen. Wenn Schwierigkeiten kommen, ziehen Sie freudig Nutzendaraus, als Gelegenheit, Seine Allmacht darzutun.

      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 155)
      Jahrelang glaubte ich an einen strafenden Gott und machteihn für mein Elend verantwortlich. Inzwischen habe ich gelernt, dass ich die''Waffen'' meines Selbst strecken muss, um die ''Werkzeuge'' des AA-Programmszu ergreifen. Ich ringe nicht mit dem Programm; es ist ein Geschenk und ichhabe nie gekämpft, wenn mir etwas geschenkt wurde. Wenn ich manchmal dochkämpfe, dann deshalb, weil ich noch alten Vorstellungen nachhänge. … ''und dasErgebnis ist gleich Null.''

      GUTE 24 STUNDEN

      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen vonAA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache –Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 25. Mai


      WACHSENDE DANKBARKEIT


      Dankbarkeit ist der Weg nach vorne, nicht zurück.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 37)

      Ich bin sehr dankbar, dass meine Höhere Macht mir eine zweite Chance gab, ein wertvolles Leben zu führen. Durch die Anonymen Alkoholikerhabe ich meine geistige Gesundheit wieder erlangt. Die Versprechungen erfüllen sich nach und nach in meinem Leben. Ich bin dankbar für die Befreiung von der Sklaverei des Alkohols. Ich bin dankbar für meinen Seelenfrieden und die Chance des Wachstums, aber meine Dankbarkeit sollte ein Weg sein nach vorne, nicht zurück. Ich kann durch vergangene Meetings oder durch zurückliegende Arbeit im Zwölften Schritt nicht nüchtern bleiben: Meine Dankbarkeit muss ich heute in die Tat umsetzen.

      Unser Mitgründer sagte, dass Dankbarkeit sich am besten darin ausdrückt, dass wir die Botschaft weitergeben. Dankbarkeit ohne Taten ist nichts als ein angenehmes Gefühl. Ich muss sie umsetzen, indem ich im Zwölften Schritt arbeite, die Botschaft weitergebe und die AA-Prinzipien in allen meinen Angelegenheiten anwende. Ich bin dankbar für die Chance, heute die Botschaft weiterzugeben.


      GUTE 24 STUNDEN


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache – Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 26. Mai


      NEGATIVES IN POSITIVES VERWANDELN


      Unser geistiges und seelisches Wachstum in der Gemeinschaft der AA beruht nicht so sehr auf Erfolg als auf unseren Fehlern und Rückschlägen. Wenn Du daran denkst, dann wird Dein Rückfall Dich die Treppe hinauf – und nicht hinunter stoßen.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 192)

      Aus den Schmerzen und dem Unglück heraus, das unseren Gründern zugestoßen war und das zur Gründung der AA führte, vermittelte uns Bill eine klare Botschaft: Ein Rückfall kann eine positive Erfahrung sein, im Hinblick auf Trockenheit und lebenslange Genesung. Ein Rückfall bestätigt, was wir wiederholt im Meeting hören: ''Lass das erste Glas stehen!'' Er macht die stetige Verschlimmerung der Krankheit glaubwürdig und bekräftigt, wie notwendig und schön Demut in unserem Programm ist. Einfache Wahrheiten werden kompliziert durch meinen ungesunden Egoismus.


      GUTE 24 STUNDEN


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 27. Mai


      KEINE RÜHRSELIGE SCHULD


      Tagtäglich versuchen wir, uns ein wenig der Vollkommenheit Gottes zu nähern. Wir brauchen uns nicht in rührseligen Schuldgefühlen zu verzehren.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 23)

      Als mir zum ersten Mal klar wurde, dass es im ganzen AA-Programm kein einziges ''Du sollst nicht'' gab, war ich verstört, denn diese Entdeckung stieß ein Tor weit auf. Dann erst begriff ich, was AA für mich ist:

      AA ist kein Programm des ''Du sollst nicht'', sondern des ''Du kannst''.

      AA ist kein eisernes Gesetz, sondern Freiheit.

      AA heißt nicht Tränen über Fehler, sondern Schweiß, um sie zu korrigieren.

      AA heißt nicht Buße, sondern Erlösung.

      AA heißt nicht ''Wehe mir'' wegen meiner vergangenen und gegenwärtigen Sünden.

      AA ist ''Gott zu danken'' für den Fortschritt, den ich heute mache.


      GUTE 24 STUNDEN


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 28. Mai


      GLEICHE RECHTE


      Die meisten AA-Gruppen versuchen sich irgendwann einmal darin, neue Regeln aufzustellen … nach einiger Zeit verschwinden Angst und Intoleranz. (und wir begreifen): Wir wollen keinem seine Chance auf Genesung vom Alkoholismus nehmen. Wir wollen so offen sein, wie wir nur können – niemals ausschließend.


      (AA-TRADITION: HOW IT DEVELOPED, PP. 10/11/12)

      AA bot mir völlige Freiheit und nahm mich um meiner selbst willen in die Gemeinschaft auf. Ich bin so dankbar dafür, dass Zugehörigkeit nicht von Angepasstheit, finanziellem Erfolg oder Bildung abhing. Ich frage mich oft, ob ich den anderen das gleiche Recht zugestehe oder ihnen die Freiheit des Andersseins verweigere. Heute versuche ich Angst und Intoleranz bei mir durch Glaube, Geduld,Liebe und Annahme zu ersetzen. Ich kann diese Stärken in AA, meinem Zuhause und an meinem Arbeitsplatz einbringen. Ich bemühe mich, meine positive Einstellung überall hin mitzunehmen. Ich habe weder das Recht, noch die Pflicht, andere zu beurteilen. Je nach Einstellung kann ich Neue in AA, Familienangehörige und Freunde als Bedrohung oder als Lehrer betrachten. Wenn ich an einige meiner früheren Urteile denke, wird mir klar, wie meine Selbstgerechtigkeit meinen seelischen Schaden verursachte.


      GUTE 24 STUNDEN


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache – Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 29. Mai

      WAHRE TOLERANZ

      Die einzige Voraussetzung für die AA-Zugehörigkeit istder aufrichtige Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören.

      (ZWÖLF SCHRITTE UNF ZWÖLF TRADITIONEN, S. 133)
      Ich hörte die Kurzform der Dritten Tradition das ersteMal in der Präambel. Als ich zu AA kam, konnte ich weder mich selbst, nochmeinen Alkoholismus, noch meine Höhere Macht annehmen. Wenn es irgendwelche körperlichen,geistigen, moralischen oder religiösen Voraussetzungen für die Zugehörigkeitgegeben hätte, wäre ich heute tot. Bill erklärt in seinen Ausführungen zu denTraditionen, dass die Dritte Tradition die Garantie der persönlichen Freiheitsei. Den größten Eindruck machte auf mich das Gefühl der Zugehörigkeit, das mirMitglieder vermittelten, die mich im Sinne der Dritten Tradition toleriertenund annahmen. Ich fühle, dass Annehmen Liebe bedeutet und Liebe Gottes Willefür uns ist.

      GUTE 24 STUNDEN

      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen vonAA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache –Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 30. Mai

      UNSER HAUPTZWECK

      Je mehr AA sich an ihren Hauptzweck halten, desto größerwird der hilfreiche Einfluss sein.

      (AA WIRD MÜNDIG, S. 168)
      Voll Dankbarkeit gedenke ich der ersten Tage unsererGemeinschaft und der weisen und liebevollen ''Wegbereiter'', die forderten,dass wir uns nie von unserem Hauptzweck ablenken lassen dürften: Die Botschaftan Alkoholiker, die noch leiden, weiterzugeben.
      Ich möchte denen, die beruflich mit Alkoholismus zu tunhaben, Respekt zollen, mich jedoch immer erinnern, dass AA nur die eigenenAnliegen vertritt. Ich muss mir im Klaren sein, dass AA kein Monopol auf Wunderhat und ich werde dem liebenden Gott, der AA möglich machte, demütig dankbarbleiben.

      GUTE 24 STUNDEN

      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen vonAA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache –Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 31. Mai

      BEREITSCHAFT, ANDEREN ZU DIENEN

      … dass unsere Gemeinschaft zu dem Schluss kam: Wir habennur einen Hauptzweck – die Botschaft der AA denen zu überbringen, die nochnicht wissen, dass es einen Weg aus dem Elend gibt.

      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 145)
      Das Licht der Freiheit scheint hell auf meineWeggefährten, da wir uns gegenseitig ermutigen, zu wachsen. Die Schritte zueinem besseren Selbst sind anfangs klein, aber jede Stufe baut eine Treppe ausder Verzweiflung zu neuer Hoffnung. Ehrlichkeit wird mein Werkzeug, mit dem ichdie Ketten sprenge, die mich fesseln. Ein anteilnehmender Sponsor kann mir dieBotschaft vermitteln, die mich zur Freiheit führt.
      Ich bitte Gott um den Mut, so zu leben, dass unsereGemeinschaft ein Zeugnis seiner Gnade ist. Diese Aufgabe gibt mir die Freiheit,mein Wohlbefinden mit anderen zu teilen, indem ich geistig bereit bin, anderenzu dienen.

      GUTE 24 STUNDEN

      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen vonAA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache –Alle Rechte vorbehalten)