HEUTE - GEDANKEN ZUM TAG - 1. JANUAR

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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 21. Januar


      MEINEM BRUDER DIENEN



      Der AA spricht mit dem Neuen nicht in einem Geist der Macht, sondern in einem Geist der Demut und Schwäche.


      (AA WIRD MÜNDIG, S. 384)

      So wie die Tage in AA verstreichen, so bitte ich Gott, meine Gedanken und Worte zu leiten. In dem Bemühen um eine ständige Teilnahme an der Gemeinschaft habe ich zahlreiche Gelegenheiten zu sprechen. Deshalb bitte ich Gott regelmäßig mir zu helfen, auf meine Gedanken und Worte zu achten, dass sie die wahre und reine Wiedergabe unseres Programms sein mögen; mein Streben wieder auf die Suche nach Seiner Führung zu richten; mir zu helfen, wahrhaft freundlich und liebevoll zu sein, hilfreich und heilend, aber immer von Demut erfüllt und frei von jeder Arroganz. Es kann sehr wohl sein, dass ich mich heute mit unangenehmen Verhaltensweisen oder Äußerungen auseinandersetzen muss – dem typischen Repertoire des noch leidenden Alkoholikers. Wenn das geschehen sollte, will ich mich einen Augenblick in Gott sammeln, so dass ich aus dem Blickwinkel der Gelassenheit, der Kraft und des Zartgefühls, darauf eingehen kann.


      Allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für - AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 22. Januar


      „ LASST ES UNS EINFACH HALTEN “



      Ein paar Stunden später verabschiedete ich mich von Dr. Bob. … Auf seinem Gesicht lag das wunderbare alte, breite Lächeln, als er beinahe spaßend sagte: „Denk daran Bill, lasst uns die Sache nicht kompliziert machen – lasst es uns einfach halten!“ Ich wandte mich ab, unfähig ein Wort zu sagen. Das war das letzte Mal, dass ich ihn sah.


      (AA WIRD MÜNDIG, S. 307)

      Nach Jahren der Nüchternheit fragte ich mich gelegentlich: „Kann es so einfach sein?“ Im Meeting sehe ich dann die Zyniker und Skeptiker, die den AA-Weg aus der Hölle gingen, indem sie ihr Leben in 24-Stunden-Abschnitte einteilten, während sie sich in ein paar Grundsätzen übten, so gut sie konnten. Und dann weiß ich wieder, dass es funktioniert, wenn ich es einfach halte, auch wenn es nicht immer leicht ist.


      Allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 23. Januar


      MACHT ES MIR SPASS ?



      … Aber wir sind kein trauriger Verein. Wenn Neue nicht den Spaß und die Freude in unserem Dasein sähen, wollten sie diese Lebensform nicht. Wir bestehen darauf, uns des Lebens zu freuen. Wir versuchen uns nicht über den Zustand der Welt zynisch auszulassen und wir tragen auch nicht die Sorgen dieser Welt auf unseren Schultern.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 154-155)

      Wenn mein eigenes Haus geordnet ist, werde ich die verschiedenen Bereiche meines Lebens besser zu meistern wissen. Von der Schuld und den Gewissensbissen befreit, die meine Trinkerjahre überschattet hatten, steht es mir frei, meine angemessene Rolle in der Welt zu übernehmen, aber das erfordert Ausdauer. Ich sollte innehalten und mich fragen: “Macht es mir Spaß?“ Wenn ich die Beantwortung dieser Frage schwierig oder schmerzlich empfinde, nehme ich mich vielleicht zu ernst? Oder finde ich es zu hart zuzugeben, dass ich von meiner Übung im Programm, mein Haus in Ordnung zu halten, abgewichen bin? Ich denke, dass der Schmerz den ich erfahre eine Möglichkeit ist, die meine Höhere Macht hat, um meine Aufmerksamkeit zu wecken und mich zu zwingen, Inventur meiner Leistungen zu machen. Das bisschen Zeit und der Aufwand, die nötig sind, um im Programm zu arbeiten – z. B. Eine Kurzinventur zu machen oder etwas zu verbessern, was eben ansteht – sind die Mühe wohl wert.


      Allen gute 24 Stunden !


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 24. Januar


      H I N E I N W A C H S E N



      Jetzt müssen wir aktiv werden und aktiv bleiben. „Glaube ohne Werke ist tot“. … Unser einziges Ziel ist, anderen zu helfen.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 102 und 104)

      Ich verstehe, dass Dienst ein wichtiger Bestandteil der Genesung ist, aber manchmal frage ich mich: “Was kann ich tun?“ Einfach mit dem anfangen, was ich heute kann! Ich schaue mich um, um zu sehen, wo etwas gebraucht wird. Sind die Aschenbecher voll? Kann ich sie denn nicht ausleeren? Plötzlich gehöre ich dazu. Der beste Sprecher macht vielleicht den schlechtesten Kaffee, das Mitglied, das am besten mit den Neuen umgeht, kann vielleicht nicht lesen; der eine, der gern putzt, kann die Gruppenkasse nicht verwalten – aber jeder von ihnen und jede Tätigkeit sind entscheidend für eine aktive Gruppe. Wenn ich tue, was ich eben kann, stelle ich fest, dass es mehr ist, als mir vorher schien: Das ist das Wunder des Dienstes.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 25. Januar


      WIR BRAUCHEN EINANDER



      … denn die Anonymen Alkoholiker sagen jedem, der ein schwerwiegendes Alkoholproblem hat: „Du gehörst zu den AA, wenn du dich dafür entscheidest … niemand kann dir die Aufnahme in die Gemeinschaft verweigern.“


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 133)

      Jahrelang habe ich von der Dritten Tradition („Die einzige Voraussetzung für die AA-Zugehörigkeit ist der aufrichtige Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören“) gedacht, dass sie nur für Neue wertvoll sei. Es war ihre Garantie, dass niemand sie aus AA hinaus weisen konnte. Heute empfinde ich stete Dankbarkeit für die spirituelle Entwicklung, die ich durch diese Tradition erfuhr. Ich suche nicht mehr nach Menschen, die offensichtlich anders sind als ich. Die Dritte Tradition, die sich auf den einen Punkt konzentriert, in dem ich den anderen gleiche, lehrte mich, jedem Alkoholiker zu helfen, so, wie mir geholfen wurde. Charlotte, die Atheistin, brachte mir höhere Begriffe von Moral und Ehre bei; Clay, ein Farbiger, lehrte mich Geduld; Winslow, der Homosexuelle, führte mich durch sein Beispiel zu wahrer Barmherzigkeit; unsere neue Megan sagt, dass es sie bei der Stange hält, wenn sie mich – seit 30 Jahren nüchtern – im Meeting sieht. Die Dritte Tradition stellt sicher, dass wir bekommen was wir brauchen – einander.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 26. Januar


      SCHONUNGSLOSE EHRLICHKEIT



      Wer will wirklich ehrlich und tolerant sein? Wer will einem anderen gegenüber Fehler eingestehen und angerichteten Schaden wieder gutmachen? Wer kümmert sich um eine Höhere Macht, geschweige denn um Besinnung und Gebet? Wer denkt daran, Zeit und Kraft zu opfern bei dem Versuch die AA-Botschaft einem anderen Alkoholiker weiterzugeben? Im allgemeinen hat der Alkoholiker, dessen Interesse sich allein um sich selbst dreht, kein Motiv für ein solches Umdenken – bis er diese Dinge einfach tun muss, um zu überleben.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 22)

      Ich bin Alkoholiker. Wenn ich trinke, werde ich sterben. Welche kraft, welche Energie und welche Gefühle diese einfache Feststellung in mir auslöst! Aber das ist wirklich alles, was ich für heute wissen muss. Möchte ich heute am Leben bleiben? Möchte ich heute nüchtern bleiben? Bin ich bereit, heute um Hilfe zu bitten und einem anderen noch leidenden Alkoholiker zu helfen? Habe ich die Ausweglosigkeit meiner Lage erkannt? Was muss ich heute tun, um nüchtern zu bleiben?


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 27. Januar


      FREI VON SCHULD



      Soweit es sich um anderen Menschen handelte, mussten wir das Wort „Vorwurf“ aus unserem Reden und Denken streichen.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 45)

      Wenn ich bereit bin, meine Machtlosigkeit anzunehmen, beginne ich einzusehen, dass Selbstvorwürfe für all' die Schwierigkeiten in meinem Leben einen Egotrip in die Hoffnungslosigkeit bedeuten können. Es wird mir möglich, solche Einstellungen, die meine Gesinnung behindern, zu ändern, indem ich um Hilfe bitte und mich in die Botschaften vertiefe, die in den Schritten und Traditionen enthalten sind. Bevor ich zu den AA kam, hatte ich ein solches Verlangen nach Anerkennung durch Leute in einflussreichen Positionen, dass ich bereit war, mich und andere zu opfern, um in der Welt Fuß zu fassen. Ich scheiterte ständig. Im Programm finde ich Freunde, die mir mit Liebe, Verständnis und Fürsorge helfen, die Wahrheit über mich herauszufinden. Mit Hilfe der Zwölf Schritte ist es mir möglich, ein neues Leben aufzubauen, das frei von Schuld und dem Bedürfnis nach Selbstrechtfertigung ist.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 28. Januar




      DER REICHTUM DER VERGANGENHEIT




      Noch Leidenden zu zeigen, wie uns geholfen wurde, ist doch gerade das was das Leben jetzt für uns lebenswert macht. Halten wir an dem Gedanken fest, dass die dunkle Vergangenheit in Gottes Händen ein wertvoller Besitz ist. Sie ist für andere der Schlüssel zum Leben und zur Zufriedenheit. Damit können wir Tod und Elend von ihnen fernhalten.




      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 145-146)

      Welch ein Geschenk für mich zu erfahren, dass all' die scheinbar nutzlosen Jahre nicht vergeudet sind. Die widerwärtigsten und demütigendsten Erfahrungen erweisen sich als die wirksamsten Werkzeuge, um anderen bei der Genesung zu helfen. Da ich die Tiefen von Schande und Verzweiflung kenne, kann ich die Hand mit Liebe und Erbarmen ausstrecken und weiß, dass die Gnade Gottes für mich da ist.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 29. Januar


      DIE FREUDE DES TEILENS



      Dein Leben bekommt einen neuen Sinn. Zu sehen, wie Menschen sich erholen, wie sie wiederum anderen helfen, wie die Einsamkeit verschwindet, wie die Gemeinschaft um dich herum wächst und wie du Freunde gewinnst, das sind Erfahrungen, die du nicht missen solltest. Wir sind sicher, dass keiner von euch das missen möchte. Begegnungen mit Neuen und häufiger Kontakt untereinander, das sind Lichtblicke in unserem Leben.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 103)

      Es erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit zu wissen, dass jeder Neue, mit dem ich zusammenkomme, die Möglichkeit hat, die Befreiung zu erleben, die ich in dieser Gemeinschaft fand. Ich fühle, dass alles was in AA beschrieben wird, für sie so wahr wird, wie es für mich wahr wurde, wenn sie nur die Gelegenheit beim Schopf ergreifen und das Programm vollständig annehmen.


      Euch allen gute 24 Stunden


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      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 30. Januar





      FREI WOVON … FREI WOZU ?





      Wir werden eine neue Freiheit kennen lernen …





      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 96)

      Freiheit bedeutet für mich zweierlei: Freisein von und Freisein zu. Die erste Freiheit die ich genieße, ist die Freiheit von der Sklaverei des Alkohols. Was für eine Erlösung! Dann beginne ich, die Freiheit von der Furcht zu erfahren – Furcht vor Leuten, vor wirtschaftlicher Unsicherheit, vor Verpflichtung, vor Versagen, vor Zurückweisung. Dann beginne ich, eine andere Art von Freiheit zu genießen: Freiheit, für heute Nüchternheit zu wählen, Freiheit, ich selbst zu sein, Freiheit, meine Meinung auszudrücken, Seelenfrieden zu erfahren, zu lieben und geliebt zu werden und Freiheit, spirituell zu wachsen. Aber wie kann ich so frei werden? Das AA-Buch sagt klar, dass ich eine „neue“ Freiheit kennen lernen werde, noch bevor ich halbwegs mit meinen Wiedergutmachungen fertig bin; nicht die alte Freiheit, ohne Rücksicht auf andere zu tun was mir passt, sondern die neue Freiheit, die die Erfüllung der Verheißungen meines Lebens möglich macht. „Welche Freude, frei zu sein!“


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 31. Januar


      UNSER GEMEINSAMES WOHLERGEHEN STEHT AN ERSTER STELLE



      Die Einigkeit der Anonymen Alkoholiker stellt den größten Wert unserer Gemeinschaft dar.

      … Entweder stehen wir als ein Ganzes zusammen, oder die Gemeinschaft geht zugrunde.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 123)

      Unsere Traditionen sind Schlüsselelemente im Prozess der Befreiung von der Selbstsucht, der notwendig ist, um Nüchternheit in AA zu erlangen und zu erhalten. Die Erste Tradition ermahnt mich, mir meine Genesung nicht als persönliches Verdienst oder als eigene Leistung anzurechnen. Unser gemeinsames Wohlergehen an die erste Stelle zu setzen ermahnt mich, kein Heiler in diesem Programm zu werden, ich bin immer noch Patient. Alte Hasen, die sich bescheiden im Hintergrund halten, haben dies ermöglicht. Ich bezweifle, dass ich ohne sie noch am Leben wäre. Ohne die Gruppe würden wenige Alkoholiker genesen. Wenn ich immer wieder kapituliere, ist es mir möglich, mein Geltungsbedürfnis und mein Verlangen nach Anerkennung zurück zu stellen, die bei meinem aktiven Alkoholismus eine so große Rolle gespielt haben. Meine persönlichen Wünsche dem größeren Wert des Gruppenwachstums unterzuordnen, trägt zur Einigkeit der AA bei, die das Kernstück der Genesung ist. Es hilft mir, mich der Tatsache zu erinnern, dass das Ganze größer ist als die Summe seiner Teile.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)