HEUTE - GEDANKEN ZUM TAG - 1. JUNI

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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 21. Juni


      FURCHT UND GLAUBE



      Frei zu werden von Furcht ist eine Lebensaufgabe, die niemals erfüllt werden kann. Unter schwerem Druck, bei akuter Krankheit oder in allen anderen Situationen großer Unsicherheit, überkommt uns die Furcht – so gut oder böse die Sache aussehen mag. Nur wer sich selbst betrügt, wird frei von Furcht sein.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 271)

      Aus Angst musste ich leiden, wenn mir der Glaube fehlte. Manchmal überwältigt mich Angst gerade dann, wenn ich froh, glücklich und leichten Herzens bin. Glaube und das Gefühl, meiner Höheren Macht würdig zu sein, lassen mich Höhen und Tiefen überstehen. Wenn ich mich entscheide, alle meine Ängste an meine Höhere Macht abzugeben, bin ich frei.


      GUTE 24 STUNDEN


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache – Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 22. Juni


      HEUTE BIN ICH FREI



      Das brachte mich zu der gesunden Erkenntnis, dass es noch vieles in der Welt gab, demgegenüber ich persönlich machtlos war und so war es auch beim Alkohol, wie ich mir gleichzeitig ein gestand. Und ich musst zugeben, dass es genauso mit vielem anderen war. Ich sollte schweigen und wissen, dass Er – nicht ich – Gott war.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 122)

      Ich lerne, alle Begleitumstände meines Lebens anzunehmen, so dass ich inneren Frieden genießen kann. Früher war mein Leben eine einzige Schlacht, da ich glaubte, ich müsste mich und andere täglich bekämpfen. Schließlich verlor ich die Schlacht. Am Ende war ich betrunken und jammerte über mein Elend. Als ich los zulassen begann und mein Leben Gott überließ, wurde ich innerlich ruhiger. Heute bin ich frei. Ich muss gegen nichts und niemanden mehr kämpfen.


      GUTE 24 STUNDEN


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 23. Juni


      VERTRAUEN ZU ANDEREN



      Aber bedeutet Vertrauen, dass wir für die Motive anderer Menschen –und natürlich auch für unsere eigenen- blind sein sollen? Bestimmt nicht; das wäre unklug. Ganz sicher sollten wir sowohl die gefährlichen wie auch die guten Seiten jeder Person, der wir vertrauen wollen, abwägen. Eine solche innere Einschätzung kann uns Aufschluss über das richtige Maß an Vertrauen in der jeweiligen Lage geben.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 152)

      Ich bin nicht das Opfer anderer Menschen, sondern meiner eigenen Erwartungen, Entscheidungen und meiner Unehrlichkeit. Wenn andere Menschen nicht so sind, wie ich sie gerne hätte, sondern wie sie wirklich sind und meinen Erwartungen nicht entsprechen, bin ich verletzt. Wenn meine Entscheidungen egoistisch sind, fühle ich mich einsam und misstrauisch. Ich werde aber Selbstvertrauen gewinnen, wenn ich in allen meinen Angelegenheiten ehrlich bin. Wenn ich meine Motive durchleuchte, ehrlich und voller Vertrauen bin, werde ich verschiedene Situationen abschätzen und die gefährlichen vermeiden können.


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      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 24. Juni


      EIN SPIRITUELLER KINDERGARTEN



      Wir betreiben nur einen geistigen Kindergarten, der den Menschen einen Weg zeigt, mit dem Trinken fertig zu werden und die Gnade zu finden, ein sinnvolles Leben zu führen.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 103)

      Als ich zu AA kam, hatte die Flasche mich zu Fall gebracht und ich wollte den Zwang zu trinken loswerden, ohne so recht zu wissen, wie ich das anstellen sollte. Ich beschloss, solange dabei zu bleiben, bis ich es von denen, die den Weg vor mir gegangen waren, herausgefunden hatte. Aber dann begann ich auf einmal über Gott nachzudenken! Mir wurde gesagt, ich solle für mich eine Höhere Macht annehmen, dabei hatte ich keine Ahnung, wie die aussehen sollte. Ich fand heraus, dass es nicht nur eine Höhere Macht gibt. Mir wurde gesagt, ich solle Gott suchen, so wie ich Ihn verstehe und dass AA kein festgelegtes Gottesbild vorschreibt. Ich fand das Richtige für mich heraus und bat dann diese Macht, mir meine geistige Gesundheit wiederzugeben. Der Zwang zu trinken verschwand, mein Leben ging weiter und ich lernte, nüchtern zu leben – nur für heute.


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      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 25. Juni


      KEINE EINBAHNSTRASSE



      Wenn wir Gott darum bitten, wird Er uns sicherlich unser Fehlverhalten vergeben. Aber auf keinen Fall wäscht Er uns weiß wie Schnee und belässt uns in diesem Zustand, wenn wir nicht mitarbeiten.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S 61)

      Wenn ich betete, ließ ich eine Menge Dinge aus, für die ich Verzeihung bitter nötig hatte. Ich dachte, wenn ich sie Gott gegenüber nicht erwähnte, würde er sie nie erfahren. Ich wusste nicht, dass Gott mir auch diese Dinge vergeben würde, wenn ich sie mir selbst verziehen hatte. Man hatte mir immer beigebracht, ich solle mich auf die Reise durch das Leben vorbereiten. Erst als ich zu AA kam und ehrlich bereit war, zu verzeihen und Verzeihung anzunehmen, wurde mir klar, dass das Leben selbst die Reise ist. Solange ich bereit bin, Veränderung und Verantwortung zu akzeptieren, wird die Lebensreise glücklich sein.


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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 26. Juni


      EIN GESCHENK , DAS MIT DER ZEIT WÄCHST



      Für die meisten Leute bedeutet Trinken Geselligkeit, Kameradschaft und lebhaft angeregte Phantasie. Es bedeutet Befreiung von Sorgen, Langeweile und Kummer. Es ist das fröhliche Zusammensein mit Freunden und gibt das Gefühl, das Leben sei gut.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 177)

      Je länger ich den Alkohol einsetzte, um diesen flüchtigen Gefühlen nachzujagen, desto unerreichbarer wurden sie. Wenn ich jedoch diese Schilderung auf meine Nüchternheit übertrage, beschreibt sie ein herrliches neues Leben, das mir durch das AA-Programm ermöglicht wurde. ''Es wird'' wirklich von Tag zu Tag ''besser''. Immer, wenn ich diese Worte lese, empfinde ich die Wärme, Liebe und Freude in ihnen stärker und tiefer. Nüchternheit ist ein Geschenk, das mit der Zeit wächst.


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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 27. Juni


      DEM AA - WEG FOLGEN



      Wir befolgen die Schritte und Traditionen der AA, weil wir sie wirklich für uns selbst wollen. Es ist nicht länger eine Frage von Gut oder Böse; wir fügen uns, weil wir es wirklich wollen. So wachsen wir in Einigkeit und im Dienst. Das ist der Beweis für Gottes Gnade und seine Liebe unter uns.


      (AA WIRD MÜNDIG, S. 163/164)


      Es macht mir Spaß, zu beobachten, wie ich in AA wachse. Ich lehnte mich gegen die Befolgung der AA-Prinzipien auf, seit ich dazu gestoßen war. Aber durch die Schmerzen, die mir meine Kriegsführung bereitete, lernte ich, mich Gottes Gnade und Liebe zu öffnen und den AA-Weg für mein Leben zu wählen. So wurde mir klar, was es bedeutet, ein Mitglied der Anonymen Alkoholiker zu sein.


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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 28. Juni


      DIE ENTSCHLOSSENHEIT UNSERER GRÜNDER



      Ein Jahr und sechs Monate später hatten diese drei bei sieben weiteren Erfolg.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 187)

      Wenn nicht die wilde Entschlossenheit unserer Gründer gewesen wäre, wäre AA genauso schnell wie viele andere sogenannten guten Sachen, im Sande verlaufen.

      Hunderte von wöchentlichen Meetings in meiner Stadt zeigen mir, dass AA 24 Stunden pro Tag verfügbar ist. Hätte ich allein ausharren müssen – nur mit der Hoffnung und dem Wunsch, nicht zu trinken- dabei zurückgewiesen, wo auch immer ich hin kam - ich hätte den bequemeren Weg gesucht und mein altes Leben wieder aufgenommen.


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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 29. Juni


      WIE RINGE IM WASSER



      Da wir gelernt hatten, glücklich zu leben, wollten wir auch anderen zeigen, wie man das macht.… Ja, wir AA hatten wirklich solche Träume. Das war doch ganz natürlich. Sind nicht die meisten Alkoholiker bankrotte Idealisten? … Warum sollten wir also nicht unsere Art zu leben jedem anderen zugänglich machen?


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 149/150)

      Die großartige Entdeckung der Nüchternheit erweckte in mir das Bedürfnis, die ''gute Nachricht'' in meiner Umgebung zu verbreiten. Der Größenwahn aus meiner Trinkerzeit setzte wieder ein. Später merkte ich, dass die Konzentration auf meine eigene Genesung ein Fulltimejob war. Als ich dann ein nüchterner Mitbürger wurde, beobachtete ich eine um sich greifende Wirkung, wie wenn Wellen sich im Wasser ausbreiten. Ohne meine bewusste Anstrengung erreichte sie jeden Bereich, innerhalb oder außerhalb von AA, ohne, dass ich von meiner ursprünglichen Absicht zur Nüchternheit zu verhelfen, abgelenkt worden wäre.


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    • HEUTE – Gedanken zum Tag – 30. Juni


      OPFER = EINIGKEIT = ÜBERLEBEN



      Die Einigkeit, die Wirksamkeit, ja, selbst das Überleben der Gemeinschaft der AA basieren auf unserer ständigen Bereitschaft, etwas von unseren persönlichen Wünschen zugunsten unserer gemeinsamen Sicherheit und unseres Wohlergehens, aufzugeben. Ebenso wie Opfer das Leben des einzelnen retten, bedeuten Opfer auch Einigkeit und das Überleben der Gruppe und der Gemeinschaft der AA.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 228)

      Ich habe erfahren, dass ich zum Wohle von AA einige meiner Charakterzüge aufgeben muss und dafür mit vielen Geschenken belohnt werde. Falscher Stolz kann durch Prestigedenken aufgebläht werden, aber wenn ich in der Sechsten Tradition lebe, erhalte ich dafür das Geschenk der Demut. Mitmachen ohne innere Beteiligung ist oft Betrug. Wenn ich von fremden Interessen unbeeinflusst bleibe, kann ich die Eigenständigkeit von AA wahren. So wird die Gemeinschaft auch für kommende Generationen gesund und stark bleiben.


      GUTE 24 STUNDEN


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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