HEUTE - GEDANKEN ZUM TAG 1. SEPTEMBER

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    • HEUTE - GEDANKEN ZUM TAG 1. SEPTEMBER

      HEUTE - Gedanken zum Tag - 1. September


      BEREITSCHAFT ZU WACHSEN



      Wollen wir mehr Geschenke erhalten, müssen wir wach bleiben.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 16)

      Nüchternheit füllt das schmerzhafte „Loch in der Seele“, das mein Alkoholismus hervorrief. Ich fühle mich körperlich so wohl, dass ich glaube meine Arbeit ist getan. Jedoch ist Freude nicht die Abwesenheit von Schmerz; sie ist das Geschenk fortdauernden, spirituellen Erwachens. Freude entsteht durch einen fortschreitenden, aktiven Lernprozess - ebenso durch die Anwendung der Genesungsprinzipien im täglichen Leben und durch das Teilen von Erfahrungen mit anderen. Meine Höhere Macht zeigt viele Gelegenheiten für ein stärkeres spirituelles Erwachen. Ich brauche nur die Bereitschaft zum Wachsen in meine Genesung einzubringen. Heute bin ich bereit zu wachsen.


      Gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 2. September


      - EIN GRUND ZU GLAUBEN -



      Die Bereitschaft zum Wachsen liegt im Wesen jeder geistigen Entwicklung.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 179)

      Eine Liedzeile geht so: " ... und ich suche einen Grund zu glauben ... " Das erinnert mich daran, dass es eine Zeit in meinem Leben gab, in der ich nicht glauben konnte mein Leben sei in Ordnung. Obwohl mein Leben gerettet wurde als ich zu AA kam, ging ich drei Monate später wieder weg und betrank mich. Jemand sagte mir: "Du brauchst nicht zu glauben. Bist du nicht bereit an einen Grund für dein Leben zu glauben, auch wenn du selbst diesen Grund nicht kennen magst, oder manchmal nicht weißt, wie du dich richtig verhalten sollst?" Als ich merkte, dass ich bereit war an einen Grund für mein Leben zu glauben, konnte ich anfangen in den Schritten zu arbeiten. Wenn ich heute mit >>ich bin bereit<< anfange, benutze ich den Schlüssel, der zu Handeln, Ehrlichkeit und Offenheit für eine Höhere Macht führt, die mein Leben begleitet.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 3. September


      EIN NEUES LEBEN AUFBAUEN



      Wir glauben, dass es gedankenlos ist zu sagen, Trockenheit genügt.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 95)

      Wenn ich über den Neunten Schritt nachdenke erkenne ich, dass körperliche Trockenheit erst einmal für mich genug sein muss. Ich muss mich an die Hoffnungslosigkeit erinnern die ich empfand, bevor ich nüchtern wurde und wie sehr ich bereit war, alles dafür zu tun. Körperliche Trockenheit ist jedoch nicht genug für die Menschen um mich herum. Ich mussteerkennen, dass Gottes Geschenk gebraucht wird, ein neues Leben aufzubauen für meine Familie und die Menschen, die ich liebe. Es ist genauso wichtig bereit zu sein anderen zu helfen, die den AA-Weg gehen wollen. Ich bitte Gott um Unterstützung, den Menschen, die ich kenne und liebe den Vorteil zu zeigen, den das Geschenk der Nüchternheit bringt.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 4. September


      WIEDERAUFBAU



      Ja, vor uns ist eine Menge Wiederaufbauarbeit. ...


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 95)

      Der Wiederaufbau meines Lebens ist für mich das wichtigste Ziel meiner Genesung, indem ich nur für Heute das erste Glas stehen lasse. Die Arbeit in den Schritten unserer Gemeinschaft unterstützt sehr erfolgreich die Lösung dieser Aufgabe. Das spirituelle Leben istkeine Theorie; es funktioniert - aber ich muss es leben. Der Zweite Schritt war der Anfang meiner Reise in ein weiteres spirituelles Leben; der Neunte Schritt erlaubt mir, in die Endphase der vorherigen Schritte einzutreten, die mich lehrten, ein spirituelles Leben zu führen. Ohne die Führung und Kraft der Höheren Macht wäre es unmöglich die verschiedenen Abschnitte des Wiederaufbaus zu bewältigen. Ich erkenne, dass Gott für mich und durch mich wirkt. Das wird mir besonders deutlich wenn ich erkenne, was Gott für mich getan hat, das ich nicht selbst tun konnte, als ER diesen verheerenden Trinkzwang von mir nahm. Ich muss mich täglich Gottes Führung anvertrauen. Er schenkt mir täglich Aufschub und Kraft, die ich für den Wiederaufbau brauche.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 5. September


      EMOTIONALE AUSGEWOGENHEIT



      Wir machten bei diesen Menschenalles wieder gut, wo immer es möglich war, ...


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 78)

      Wenn ich auf meine Trinkerzeit zurückblicke, erinnere ich mich an viele Menschen, die mein Leben zufällig berührt haben, denen ich aber durch Ärger und Sarkasmus den Tag verdorben hatte. Diese Menschen sind unerreichbar - ihnen gegenüber ist direkte Wiedergutmachung unmöglich. Die einzige Wiedergutmachung - die einzige Wandlung zum Besseren - die ich diesen Menschen anbieten kann, ist indirekte Wiedergutmachung an anderen die meinen Weg kreuzen. Stetige Höflichkeit und Freundlichkeit helfen mir, in emotionaler Ausgewogenheit und in Frieden mit mir selbst zu leben.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 6. September


      GEFAHREN FÜR DIE NÜCHTERNHEIT BESEITIGEN



      ... es sei denn, wir hätten dadurch sie oder andere verletzt.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 69)

      Der Neunte Schritt gibt mir wieder ein Gefühl der Zugehörigkeit, nicht nur zur menschlichen Gattung, sondern auch zum alltäglichen Leben. Mit diesem Schritt verlasse ich die Sicherheitszone von AA, so dass ich mit Menschen -außerhalb-, zu deren Bedingungen, umgehen lernen kann. Das ist eine beängstigende, aber notwendige Handlung, wenn ich ins Leben zurückfinden will. Zweitens erlaubt mir der Neunte Schritt, Gefahren für meine Nüchternheit dadurch zu beseitigen, dass ich alte Beziehungen wieder in Ordnung bringe. Der Neunte Schritt zeigt mir den Weg zu einer gelassenen Nüchternheit: Ich muss die alten Trümmer wegräumen, damit sie mich nicht erdrücken.


      Euch allen gute 24 Stunden !


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 7. September


      VOR UNSERER EIGENEN TÜR



      Wir sind dort, um vor unserer eigenen Tür zu fegen und sind uns darüber klar, dass wir sonst nicht weiterkommen. Nie sollten wir versuchen dem anderen zu sagen, was er zu tun hat. Seine Fehler stehen nicht zur Diskussion. Wir bleiben bei unseren eigenen.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 89/90)

      Kurz nachdem ich aufhörte zu trinken versuchte ich, bei meinem Vater alles wiedergutzumachen. Meine Worte stießen auf taube Ohren, weil ich ihn für meine Schwierigkeitenverantwortlich gemacht hatte. Einige Monate später versuchte ich es erneut bei meinem Vater. Dieses Mal schrieb icheinen Brief in dem ich ihn weder verantwortlich machte, noch seine Fehler erwähnte. Es funktionierte. Und schließlich verstand ich! Ich bin nur dafür verantwortlich, vor meiner eigenen Tür nachzuschauen und da ist, dank Gott und AA, alles in Ordnung - für heute.


      Gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 8. September


      WIR BATEN UM SEINEN SCHUTZ



      Hingebungsvoll baten wir ihn um Seinen Schutz und Seine Hilfe.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 68)

      Ich konnte mein Leben allein nicht meistern. Ich hatte diesen Weg versucht und war gescheitert. Meine letzte „Schandtat“ zog mich auf das niedrigste Niveau herab, das ich je erreicht hatte; obwohl ich nicht in der Lage war zu funktionieren, akzeptierte ich die Tatsache, dass ich verzweifelt Hilfe brauchte. Ich hörte auf zu kämpfen und lieferte mich vollständig Gott aus. Erst dann begann ich zu wachsen! Gott vergab mir. Eine Höhere Macht muss mich gerettet haben - denn selbst die Ärzte zweifelten daran, dass ich überleben würde. Ich habe mir heute selbst verziehen und erfreue mich jetzt einer Freiheit, wie ich sie vorher nie erfahren habe. Ich habe ihm Herz und Geist geöffnet. Je mehr ich lerne, desto weniger weiß ich - eine demütigende Tatsache - , aber ich möchte wirklich weiter wachsen. Ich erfreue mich der

      Gelassenheit nur, wenn ich mein Leben vollständig Gott überlasse. Solange ich ehrlich mit mir selbst bin und um Seine Hilfe bitte, kann ich dieses, sich lohnende Leben weiterführen. Nur für heute bemühe ich mich, nach Seinem Willen zu leben - in Nüchternheit. Ich danke Gott, dass ich mich heute entscheiden kann, nicht zu trinken. Heute ist das Leben schön!


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 9. September


      NEUE TÜREN ÖFFNEN



      Sie (die Versprechen) werden uns erfüllt - manchmal schneller, manchmal langsamer.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 97)

      Die Versprechen, die in diesem Abschnitt gegeben werden, erwachen für mich langsam zum Leben. Den Neunten Schritt in die Tat umzusetzen, ließ mich hoffen. Durch diesen Schritt konnte ich in der Genesung meine Ziele selbst erkennen und setzen. Alte Gewohnheiten und Verhaltensweisen sterben nur schwer. Der Neunte Schritt ermöglichtmir die Tür hinter dem Betrunkenen, der ich war, zu schließenund mir neue Wege als trockener Alkoholiker zu öffnen. Wiedergutmachung ist entscheidend für mich. Wenn ich Beziehungen und Verhaltensweisen aus der Vergangenheit bereinige, kann ich mein trockenes Leben besser führen! Obwohl ich schon einige Jahre trocken bin gibt es Zeiten, in denen ich mich um den „alten Mist“ der Vergangenheit kümmern muss; der Neunte Schritt funktioniert immer - wenn ich ihn lebe.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE-Gedanken zum Tag-10. September


      GENESUNG ZUM NULLTARIF ?



      Sie (die Versprechen) werden immer Wirklichkeit, wenn wir daran arbeiten.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 97)

      Manchmal denke ich: "Diese Wiedergutmachungen gehen zu weit! Niemand sollte sich selbst so weit erniedrigen." Wie auch immer: Es ist gerade dieses Mich-selbst-Erniedrigen, das mich so viel näher an das Sonnenlicht der Spiritualität bringt. AA ist die einzige Hoffnung die ich habe, wenn ich weiterhin genesen und ein Leben voller Glück, Freundschaft und Harmonie gewinnen will.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 11. September


      WIEDERGUTMACHUNG


      Darüber hinaus sollten wir völlig sicher sein, dass wir nichts aus Angst hinausschieben.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 82)

      Mut zu haben und nicht ängstlich zu sein sind Geschenke meiner Genesung. Sie geben mir Kraft, um Hilfe zu bitten und meine Wiedergutmachung - mit Gespür für Würde und Demut - fortzusetzen. Wiedergutmachung verlangt ein gewisses Maß an Ehrlichkeit, und die fehlt mir. Aber mit Gottes Hilfe und mit der Weisheit anderer Menschen kann ich in mir die Kraft finden um zu handeln. Ob meine Entschuldigungen akzeptiert werden oder auch nicht: Nachdem ich sie gemacht habe, kann ich mit dem Gefühl des Friedens weggehen und sicher sein, dass ich nur für das Heute verantwortlich bin.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 12. September


      ICH BIN VERANTWORTLICH



      Die Bereitschaft, zu unserer Vergangenheit zu stehen, die Konsequenzen zu ziehen und dabei das Wohl der anderen nicht aus den Augen zu verlieren: Das ist der wahre Geist des Neunten Schrittes.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 82)

      In der Genesung und durch die Hilfe der Anonymen Alkoholiker lerne ich, dass das, was ich besonders fürchte, meine Freiheit ist. Das liegt an meiner Neigung, vor jeder Verantwortung zurückzuschrecken: ich leugne, ignoriere, beschuldige und vermeide. Dann kommt der Tag, an dem ich hinschaue, zugebe und akzeptiere. Die Freiheit, das Heilende und die Genesung, die ich dann erlebe, beruhen auf diesem Hinschauen, Zugeben und Akzeptieren. Ich lerne zu sagen: "Ja, ich bin verantwortlich." Wenn ich diese Worte mit Ehrlichkeit und Entschiedenheit aussprechen kann, bin ich frei.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 13. September


      DEN SCHADEN WIEDERGUTMACHEN



      Gutes Beurteilungsvermögen, das Gefühl für den richtigen Zeitpunkt, Mut und Klugheit, sind die Eigenschaften, die wir für den Neunten Schritt brauchen.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 78)

      Wiedergutmachung kann man auf zwei Arten betrachten: Erstens im Sinne von Schaden beheben: wenn ich den Zaun meines Nachbarn beschädigt habe repariere ich ihn - und das ist dann direkte Schadensbehebung. Zweitens kann ich mein Verhalten ändern: wenn ich durch meine Handlungen jemanden verletzt habe bemühe ich mich täglich, nicht noch mehr zu verletzen. Ich bessere mein Verhalten - das ist dann indirekte Wiedergutmachung. Was ist die beste Methode? Der einzig richtige Weg ist, beides zu tun, wenn ich dadurch nicht noch mehr Schaden verursache. Falls ich jemanden verletzt habe, ändere ich einfach mein Verhalten. So zu handeln ist ein sicherer Weg zu ehrlicher Wiedergutmachung.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 14. September


      INNERER FRIEDEN



      Sollten wir die Sache nicht am besten mit unserem Sponsor oder einem anderen Vertrauten besprechen.- und sollten wir nicht in erster Linie Gott ernsthaft um Hilfe und Führung bitten und inzwischen unseren Entschluss festigen, das Richtige dann zu tun, wenn wir klarer sehen - ungeachtet der Folgen?


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 82)

      Mein Glaube an eine Höhere Macht ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit im Neunten Schritt; Vergebung, Wahl des richtigen Zeitpunkts und aufrichtige Motive sind die anderen Zutaten. Meine Bereitschaft, den Schritt zu vollziehen, ist eine Erfahrung im Wachstum und die offene Tür zu neuen und ehrlichen Beziehungen mit den Menschen, die ich verletzt habe. Mein verantwortungsvolles Handeln bringt mich den spirituellen Prinzipien des Programms näher – Liebe und Dienst. Innerer Frieden, Gelassenheit und ein stärkerer Glaube, werden sicherlich folgen.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 15. September


      EIN NEUES LEBEN



      Ja, dafür gibt es einen Ersatz. Und es ist weit mehr als das. Es ist die Kameradschaft unter den Anonymen Alkoholikern. ... Ihr Leben bekommt endlich einen Sinn.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 178)

      Ein Leben ohne Alkohol ist besser.AA und die Gegenwart einer Höheren Macht halten mich trocken. Aber die Gnade Gottes bewirkt sogar noch mehr - sie bereichert mein Leben durch Dienst. Der Umgang mit dem AA-Programm lehrt mich ein neues, größeres Verständnis dafür, was Anonyme Alkoholiker sind und tun. Aber noch wichtiger ist, dass es mir hilft zu erkennen, wer ich bin: Ein Alkoholiker, der die ständige Erfahrung des AA-Programms braucht, um so zu leben, wie es von meiner Höheren macht bestimmt wurde.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 16. September


      WIR STEHEN - ODER FALLEN - MITEINANDER



      Keine andere Gemeinschaft braucht deshalb so sehr ständige Wirksamkeit und dauernde Einigkeit. Wir Alkoholiker verstehen, dass wir zusammenarbeiten und eng aneinanderhängen müssen; sonst sterben schließlich die meisten von uns einen einsamen Tod.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 407)

      geschrieben wurden, verhält es sich auch mit den Zwölf Traditionen. Der Ersten Schritt und die Erste Tradition versuchen in mir genügend Demut zu wecken, damit ich meine Chance habe zu überleben. Zusammengenommen bilden sie die Grundlage, auf die die folgenden Schritte und Traditionen aufbauen. Wenn ich mein Ego zurücknehme, kann ich als Einzelwesen durch die Schritte, durch meinen Beitrag in der Gruppe und durch die Traditionen, wachsen. Nehme ich die Erste Tradition ganz an, so lerne ich persönliche Ziele, Ängste und Ärger zu Gunsten unseres gemeinsamen Wohlergehens, beiseite zu lassen. So kann ich mit anderen für unser gegenseitiges Überleben arbeiten. Ohne die Erste Tradition habe ich wenig Chancen die Einigkeit zu erhalten, die für die wirkungsvolle Arbeit mit anderen nötig ist. Ich laufe sonst Gefahr, die übrigen Traditionen, die Gemeinschaft und mein Leben, zu verlieren.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 17. September


      FREI VON ANGST



      Wenn wir so mit Gottes Hilfe gelassen unser Schicksal hinnahmen, konnten wir in Frieden mit uns leben und anderen, die noch unter den gleichen Ängsten litten zeigen, dass auch sie damit fertig würden. Wir fanden heraus, dass Freisein von Angst viel wichtiger ist als Freisein von Not.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 116)

      Materielle Werte beherrschten mein Leben während der vielen Jahre meines Trinkens. Ich glaubte, dass all meine Besitztümer mich glücklich machen würden, obwohl ich mich bankrott fühlte, nachdem ich sie erworben hatte. Als ich zum ersten Mal zu AA kam, fand ich eine neue Art das Leben zu betrachten. Als ich lernte anderen zu trauen, begann ich auch an eine Macht, größer als ich selbst, zu glauben. Durch meinen Glauben befreite ich mich von den Fesseln meiner Selbstbezogenheit. Sobald ich eher nach geistigen als nach materiellen Erfolgen strebte, konnte ich auch mein Leben wieder handhaben. So begann ich meine Erfahrungen mit anderen Alkoholikern zu teilen.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 18. September


      GENESEN DURCH LIEBE



      Unsere ganze, hochgeschätzte Philosophie der Selbstverwirklichung mussten wir vergessen. Das konnte nicht mit der althergebrachten Willenskraft bewältigt werden. Es ging viel eher darum, die Bereitschaft zu entwickeln, diese neuen Aspekte des Lebens anzunehmen. Weder flohen noch kämpften wir. Im Annehmen aber wurden wir groß - und damit frei.


      (BEST OF THE GRAPEVINE, VOL. I. P. 198)

      Ich kann frei sein von meinem alten Selbst, das mich versklavte. Allmählich erkenne ich das Gute in mir selbst und glaube daran. Ich fühle, dass ich durch die Liebe meiner Höheren Macht, die mich umschließt, genese. Meine Höhere Macht wird zur Quelle von Liebe und Kraft, die ein fortschreitendes Wunder an mir geschehen lässt. Ich bin nüchtern – und ich bin dankbar.


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 19. September


      A K Z E P T A N Z



      Wir haben zugegeben, dass wir mit unseren eigenen Kräften dem Alkohol gegenüber machtlos waren. Wir akzeptierten auch, dass die Abhängigkeit von einer Höheren Macht (und wenn es nur die AA-Gruppe ist) dieses bis dahin unmögliche Unterfangen zustande bringen konnte. Zu dem Zeitpunkt, als wir diese beiden Tatsachen voll akzeptieren konnten, setzte die Befreiung vom Verlangen nach Alkohol ein.


      (WIE BILL ES SIEHT, S. 117)

      Erst als ich akzeptierte, dass ich meinen Willen und mein Leben der Sorge meiner Höheren Macht, die ich Gott nenne, anvertrauen konnte, wurde ich frei. Je mehr ich annahm, dass das was ich durchmachte, eben das alltägliche Leben war und Gott mir in allen Schwierigkeiten beistehen würde, wich das Chaos in meinem Inneren allmählich der Gelassenheit. Seither hat Er mir bei allen meinen Problemen geholfen. Wenn ich Situationen so annehme wie sie sind und auf mein Wunschdenken verzichte, kann ich anfangen zu wachsen und Gelassenheit und inneren Frieden finden.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 20. September


      FÜHRUNG DURCH DIE HÖHERE MACHT



      Sorgen Sie dafür, dass Ihr Verhältnis zu Ihm in Ordnung ist. Dann werden mit Ihnen und vielen anderen wunderbare Dinge geschehen. Das ist für uns unumstößliche Wahrheit.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 192)

      Ein gutes Verhältnis zu Gott zu haben, schien mir ein unausführbarer Auftrag. Meine chaotische Vergangenheit hatte mich voller Schuldgefühle und Gewissensbisse zurückgelassen. Und ich fragte mich, wie diese "Angelegenheit mit Gott" funktionieren könnte. AA sagte nur, ich müsse mein Leben und meinen Willen der Sorge Gottes - so wie ich ihn verstehe - anvertrauen. Als ich nicht mehr ein noch aus wusste, fiel ich auf die Knie und weinte: ,,Gott, ich kann das nicht. Bitte, hilf mir!" Als ich meine Machtlosigkeit eingestand, wurde es in mir allmählich heller. Und in mir erwachte die Bereitschaft, mein Leben durch Gott lenken zu lassen. Mit seiner Führung nahmen allmählich große Ereignisse ihren Lauf. Und ich fand den Weg zur Nüchternheit.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)