HEUTE - GEDANKEN ZUM TAG 1. NOVEMBER

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    • HEUTE - GEDANKEN ZUM TAG 1. NOVEMBER

      HEUTE - Gedanken zum Tag - 1. November


      " ICH KANN DEN WIND NICHT DREHEN "



      Die Gefahr ist groß, das seelische Programm zu vernachlässigen und uns auf den Lorbeeren auszuruhen. Wenn wir das tun, rennen wir direkt in unser Unglück, denn Alkohol ist ein heimtückischer Feind.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 98)

      Durch meinen ersten Sponsor lernte ich das Wichtigste über Gebet und Meditation: erstens müsse ich damit anfangen und zweitens damit fortfahren. Als ich zu AA kam, war mein spirituelles Leben auf dem Nullpunkt; wenn Gott für irgendetwas gut sein sollte, so nur dann, wenn mein eigener Wille unfähig war, einen Auftrag auszuführen, oder wenn überwältigende Ängste mein Ego zerfressen hatten. Heute bin ich dankbar für ein neues Lebens, in dem meine Gebete voll Dankbarkeit sind. Wenn ich bete, dann höre ich eher zu als dass ich selbst rede. Ich weiß heute, dass ich nicht den Wind drehen kann, wohl aber mein Segel. Ich kenne den Unterschied zwischen Aberglauben und Spiritualität. Ich weiß, dass es eine rücksichtsvolle Art gibt, im Recht zu sein, und viele Arten, sich zu irren.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 2. November


      " SICH MIT OPTIMISMUS ÜBER WASSER HALTEN "



      Die anderen Schritte können die meisten von uns trocken und irgendwie funktionsfähig halten. Aber im Elften Schritt können wir weiter wachsen.


      (THE LANGUAGE OF THE HEART, p. 240)

      Für einen nüchternen Alkoholiker ist es leichter, optimistisch zu leben. Optimismus ist das natürliche Ergebnis meiner Selbstfindung, durch das ich allmählich aus jeder Situation eher das Beste als das Schlechteste machen kann. Mit fortschreitender Trockenheit lichtete sich der Nebel; ich gewann eine klarere Perspektive und lernte immer besser zu entscheiden, was zu tun war. So lebenswichtig meine Trockenheit auch sein mag, ich kann viel mehr dadurch erreichen, dass ich mich darin übe, die Hilfe und Führung einer Höheren Macht anzunehmen. Diese Fähigkeit gewinne ich aus dem Lernen und Praktizieren des AA-Programms. Das Fortschreiten meiner körperlichen und geistigen Genesung ist das Fundament zu meinem "Ja" zu Leben.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 3. November


      SICH KONZENTRIEREN UND ZUHÖREN


      Es gibt eine direkte Verbindung zwischen Selbsterforschung, Besinnung und Gebet. Selbst wenn wir sie getrennt praktizieren, können sie große Erleichterung bringen und von Nutzen sein.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 92)

      Wenn ich anfange, mich selbst zu erkennen, gewinne ich mit Sicherheit genügend Demut für Gebet und Meditation, deren Notwendigkeit ich fühle und einsehe. Einige beginnen und beenden ihre Zeit der Selbstforschung und Meditation mit einem Gebet, während andere mit der Meditation beginnen, um auf Gottes Hinweise über ihre noch versteckten oder uneingestandenen Mängel zu hören. Wieder andere beschäftigen sich in schriftlicher oder mündlicher Form mit ihren Fehlern und enden mit einem Gebet des Lobes und des Dankes. Selbsterforschung, Meditation und Gebet - diese drei formen einen Kreis, ohne Anfang und Ende. Wo oder wie ich auch immer beginne, ich erreiche schließlich mein Ziel: ein besseres Leben.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)
    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 4. November


      TÄGLICH ÜBEN



      ... wenn sie (Selbsterforschung, Besinnung und Gebet) in logischem Bezug stehen und miteinander verflochten werden, dann werden sie zur unerschütterlichen Grundlage des Lebens.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 92)

      Die letzten drei Schritte des Programms ermöglichen Gottes liebevollen Einfluss auf meinen eigensinnigen Charakter. Wenn ich jeden Abend nur ein paar Momente der Rückschau auf die Höhepunkte meines Tages widme, begleitet vom Eingeständnis der Dinge, die mir nicht so gut gefielen, gewinne ich Einsicht in meine persönliche Entwicklung, die für meinen Weg der Selbsterkenntnis unabdingbar ist. So kann ich mir mein Wachstum oder meinen Stillstand bewusst machen und in Gebet und Meditation darum bitten, von solchen mich immer wieder quälenden Unzulänglichkeiten befreit zu werden. Meditation und Gebet lehren mich außerdem die Kunst des Zuhörens und der Konzentration. Ich glaube, dass sich der Tumult des Tages legt, wenn ich um Seinen Willen und um Seine Führung bitte. Ihn in meinem Bestreben nach Perfektion um Hilfe zu bitten, gibt dem Alltagstrott eine andere Perspektive. Ich weiß nämlich, dass jede gut verrichtete Arbeit ihr Lob verdient. Diese tägliche Übung in Gebet und Meditation hält mich in guter geistiger Verfassung, so dass ich allem was der Tag mit sich bringt, ins Auge schauen kann, ohne einen Gedanken an Alkohol.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 5. November


      '' DIE QUALITÄT DES GLAUBENS ''



      ... Diese Lösung liegt eher in der Qualität des Glaubens. ... Wir hatten niemals gründlich und aufrichtig Inventur gemacht. ... Wir hatten nicht einmal richtig gebetet. Wir haben immer gesagt: ''Erfülle mir meine Wünsche'' - statt - ''Dein Wille geschehe''.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 30/31)

      Gott gibt mir keine materiellen Güter, nimmt keine Leiden von mir oder bewahrt mich vor Unglücksfällen, sondern macht mein Leben lebenswert, lehrt mich damit umzugehen und schenkt mir innere Ruhe. Meine Gebete sind einfach: Erstens drücken sie meine Dankbarkeit für die guten Dinge in meinem Leben aus, gleichgültig, wie sehr ich mich um sie bemühen muss – und zweitens bitte ich um Kraft und Weisheit, Seinen Willen zu tun. Er antwortet mir durch das Lösen meiner Probleme, indem er meine Fähigkeit unterstützt, die täglichen Frustrationen mit einer Gelassenheit zu durchleben, die ich nie für möglich gehalten hätte. Und durch die Kraft, die Grundsätze der AA täglich umzusetzen.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 6. November


      MIT DEM STROM SCHWIMMEN



      Wir suchten durch Gebet und Besinnung die bewusste Verbindung zu Gott - wie wir ihn verstanden - zu vertiefen. ...


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S.90)

      Wenn ich morgens aufstehe, sind meine ersten Worte:" Ich erhebe mich, o Gott, um Deinen Willen zu tun." Das ist das kürzeste Gebet, das ich kenne und das tief in mir verankert ist. Das Gebet ändert nicht Gottes Einstellung zu mir, sondern meine Einstellung zu Gott. Im Gegensatz zum Gebet, ist die Meditation eine stille Zeit, ohne zu sprechen. In sich zu ruhen, heißt, körperlich entspannt, gefühlsmäßig ruhig, seelisch im Lot und geistig bewusst zu sein. Eine Möglichkeit, meine bewusste Verbindung zu Gott zu verbessern und den Kontakt aufrecht zu erhalten ist es, eine dankbare Haltung einzunehmen. An Tagen, an denen ich dankbar bin, scheinen sich gute Dinge in meinem Leben zu ereignen. Sobald ich Sachen in meinem Leben zu verfluchen beginne, bricht der Strom der guten Dinge ab. Nicht Gott unterbrach diesen Fluss, sondern mein eigenes, negatives Denken.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 7. November


      " GESCHEHEN LASSEN UND GOTT ÜBERLASSEN "



      Wir baten nur, uns Seinen Willen erkennbar werden zu lassen und uns die Kraft zu geben, ihn auszuführen.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 90)

      Wenn ich "geschehen lasse und Gott überlasse" denke ich klarer und umsichtiger. Ohne viel zu überlegen, gebe ich schnell alles ab, was mir gerade Kummer und Unbehagen verursacht. Ich muss nur Gott, wie ich Ihn verstehe, darum bitten, Dinge für mich in die Hand zu nehmen, weil ich selbst es zu schwierig finde. Diese Gedanken und Gefühle, die mir Angst machen, mussich abgeben - nur dann kann ich von diesen Gedanken, Erinnerungen und Einstellungen, die mich beunruhigen, lassen. Wenn ich von Gott, wie ich Ihn verstehe, Hilfe erhalte, kann ich mein Leben im Heute leben und mich jeglicher Herausforderung stellen. Nur dann kann ich ein Leben des Sieges über den Alkohol leben, in zufriedener Nüchternheit.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 8. November


      " EIN PERSÖNLICHES ERLEBNIS "



      Die Meditation kann immer mehr ausgebaut werden. Ihr sind in keiner Richtung Grenzen gesetzt. Angeregt durch Erfahrung und Beispiel anderer bleibt die Meditation dennoch ein persönliches Erlebnis, etwas, was jeder auf seine eigene Weise verarbeitet.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 96)

      Mein spirituelles Wachstum geschieht durch Gott, wie ich Ihn verstehe. Mit Ihm finde ich zu meinem wahren Selbst. Tägliches Beten und Meditieren stärken und erneuern den Quell meines Wohlbefindens. Ich werde dadurch offen, alles von Ihm anzunehmen. In Gott habe ich die Rückversicherung, dass mein Tag so verlaufen wird, wie Er es für mich geplant hat; darum bin ich dankbar, Gott in meinem Leben zu haben.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 9. November


      " INS SONNENLICHT TRETEN "




      Doch zunächst brauchen wir Sonnenlicht, im Dunkel kann nichts wachsen. Selbstbesinnung ist unser Schritt in die Sonne.



      (WIE BILL ES SIEHT, S. 18)

      Manchmal denke ich, keine Zeit für Gebet und Meditation zu haben, wobei ich vergesse, dass ich zum Trinken immer genug Zeit hatte. Es ist möglich, mir genug Zeit für alles zu verschaffen, wenn ich es mir nur genug wünsche. Wenn ich mich ans Beten und Meditieren gewöhne, ist es gut, mir vorzunehmen, dem ein wenig freie Zeit zu widmen. Ich lese morgens eine Seite aus unserer Literatur und sage "Danke, Gott", wenn ich abends zu Bett gehe. Wenn Beten zur Gewohnheit wird, verbringe ich damit immer mehr Zeit, ohne auch nur eine Unterbrechung meines geschäftigen Tagesablaufs zu bemerken. Fällt es mir schwer zu beten, wiederhole ich nur das Vaterunser, weil dieses Gebet wirklich alles sagt. Dann denke ich an alles, wofür ich dankbar sein kann und sage Danke. Ich brauche mich nicht einzuschließen, um zu beten. Selbst in einem Raum voller Menschen kann ich es. Ich ziehe mich nur für einen Moment zurück. Wenn die Gewohnheit des Betens anhält, werde ich entdecken, dass ich dazu keine Worte brauche, da Gott meine Gedanken durch die Stille hindurch hören kann und es auch tut.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.

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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 10. November





      DAS GEFÜHL DES DAZUGEHÖRENS




      Vielleicht ist der größte Gewinn den wir aus Gebet und Meditation ziehen, das Gefühl des Dazugehörens.





      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 99)


      Das ist es - das Dazugehören! Beim Meditieren merkte ich, dass ich eine Art von Zugehörigkeit empfand, weil ich so entspannt war. Ich fühlte mich innerlich ruhiger und mehr gewillt, kleine Störungen zu vernachlässigen. Ich schätzte meinen Sinn für Humor. Aus meinem täglichen Bemühen erfahre ich das pure Vergnügen, zum schöpferischen Fluss von Gottes Welt zu gehören. Wie vorteilhaft ist es doch für uns, dass Gebet und Meditation in unserem AA-Lebensweg enthalten sind.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.

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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 11. November


      S E L B S T A N N A H M E


      Wir wissen, dass Gottes Liebe wohl über uns wacht. Wir wissen, dass mit uns im Diesseits und im Jenseits alles gut gehen wird, wenn wir uns Ihm zuwenden.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 100)

      Ich bete um die Bereitschaft mich daran zu erinnern, dass ich Gottes Kind bin, eine göttliche Seele in einem menschlichen Körper und dass es mein wesentlicher und dringlichster Auftrag ist, mich selbst zu akzeptieren, kennenzulernen, zu lieben und zu ernähren. Wenn ich mich selbst akzeptiere, akzeptiere ich Gottes Willen. Wenn ich mich kenne und liebe, kenne und liebe ich Gott. Wenn ich mich selbst ernähre, handle ich unter Gottes Führung.


      Ich bete um die Bereitschaft, von meiner arroganten Selbstkritik zu lassen und
      Gott dadurch zu preisen, dass ich mich demütig annehme und für mich Sorge trage.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 12. November


      GEDANKEN AM MORGEN



      Frage Ihn morgens bei der Besinnung, was du jeden Tag für den tun kannst, der noch krank ist.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 192)

      Viele Jahre lang dachte ich über Gottes Willen für mich nach und glaubte, dass mir vielleicht eine große Zukunft bestimmt sei. Hatte man mir, der ich in einen besonderen Glauben hineingeboren worden war, nicht schon früh gesagt, ich sei "auserwählt"? Als ich schließlich über den genannten Weg nachdachte fiel mir ein, dass es einfach Gottes Wille für mich sei, den Zwölften Schritt nur für heute zu praktizieren. Des Weiteren erkannte ich, dass ich das so gut wie möglich tun sollte. Ich lernte bald, dass diese Übung mir hilft, mein Leben in seinem täglichen Ablauf in die Hand zu nehmen.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE- Gedanken zum Tag- 13. November





      DEN BLICK NACH AUSSEN RICHTEN





      Besonders bitten wir darum, von Dickköpfigkeit frei zu bleiben. Wir hüten uns auch davor, nur für uns etwas zu erbitten. Das können wir allenfalls, wenn dadurch anderen geholfen wird. Aber wir hüten uns, selbstsüchtig für unsere eigenen Ziele zu beten.



      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 101)

      Als noch trinkender Alkoholiker ließ ich Selbstmitleid zügellos in mein Leben eindringen. Ich war so sehr meinem Trinken und anderen selbstsüchtigen Angewohnheiten verhaftet, dass andere Menschen und moralische Prinzipien erst an zweiter Stelle kamen. Wenn ich heute eher um das Wohl anderer als um meine eigennützigen Ziele bete, übe ich mich darin, alte selbstsüchtige Neigungen abzulegen; darum sorge ich für meine Gefährten und bereite mich auf den Tag vor, an dem von mir verlangt werden wird, von allen irdischen Bindungen zu lassen.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 14. November


      EINGEBUNG UND ERKENNTNIS



      ... bitten wir Gott um Eingebung, um Erkenntnis oder um eine Entscheidung. Wir entspannen uns und machen es uns nicht schwer. Wir quälen uns nicht.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 100)

      Ich investiere meine Zeit in das, was ich wirklich liebe. Der Elfte Schritt ist eine Übung, die es mir ermöglicht mit meiner Höheren Macht zusammen zu sein und die mich daran erinnert, dass mit Gottes Hilfe Erkenntnis und Eingebung möglich sind. Das Leben in den Schritten führt zur Selbstliebe. In meinem dauernden Bemühen, meine bewusste Verbindung mit einer Höheren Macht zu verbessern, werde ich unterschwellig an meine kranke Vergangenheit mit ihren Anflügen von grandiosem Denken und falschen Gefühlen der Allmacht erinnert. Demut und eine gesunde Form der Selbstliebe schließen einander nicht aus; sie sind ein unmittelbares Ergebnis der Arbeit im Elften Schritt.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE- Gedanken zum Tag - 15. November


      LEBENSNOTWENDIGE KRAFT



      Wer sich an regelmäßiges Beten gewöhnt hat, kann darauf ebenso wenig wie auf Luft, Nahrung und Sonne verzichten - und zwar aus dem gleichen Grund. Unser Körper leidet, wenn wir ihm Licht, Luft und Nahrung vorenthalten. Und ebenso entziehen wir unserer Seele, unserem Gefühl und unserem Geist lebensnotwendige Kraft, wenn wir uns von Gebet und Besinnung abwenden.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 91/92)

      Der Elfte Schritt muss mich nicht erdrücken. Bewusste Verbindung mit Gott kann genauso leicht und intensiv sein, wie bewusster Kontakt zu einem anderen Menschen. Ich kann lächeln. Ich kann zuhören. Ich kann vergeben. Jede Begegnung mit einem anderen, ist eine Gelegenheit zum Gebet, um Gottes Anwesenheit in mir anzuerkennen. Heute kann ich meiner Höheren Macht eher nähern. Je mehr ich mich entschließe, die Schönheit von Gottes Werk in anderen Menschen zu sehen, desto eher werde ich mir seiner Anwesenheit bewusst.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 16. November


      EINE AUF DEN TAG BEMESSENE BEWÄHRUNGSFRIST



      Was wir in der Hand haben, ist eine auf den Tag bemessene Bewährungsfrist, die abhängig ist von unserem geistigen Wohlbefinden.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 98)

      Mein geistiges Wohlbefinden aufrechtzuerhalten heißt, an jedem Tag zu arbeiten, einen Marathon zu planen, Bahnen zu schwimmen oder zu joggen. Es heißt, in guter geistiger Verfassung zu sein – und das erfordert Gebet und Meditation. Der einzige und wichtigste Weg für mich, um meine bewusste Verbindung zu einer Höheren Macht zu verbessern, ist zu beten und zu meditieren. Ich bin genauso machtlos gegenüber dem Alkohol, wie wenn ich die Wogen des Meeres lenken wollte; keine menschliche Kraft hatte die Macht, meinen Alkoholismus zu überwinden. Heute kann ich mich an Freude, Glück und Weisheit erfreuen. Ich habe die Kraft zu lieben und auf alles, was um mich herum passiert, mit dem Glauben an Dinge, die nicht unbedingt einsichtig scheinen, zu reagieren.Mein täglicher Aufschub heißt, dass ich auf die Kraft des Programms bauen kann, egal, wie schwierig oder schmerzvoll mir die Dinge heute erscheinen mögen; so kann ich von meiner verschlagenen, trügerischen und mächtigen Krankheit befreit bleiben.

      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
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    • HEUTE-Gedanken zum Tag-17. November


      DIE EINSAMKEIT ÜBERWINDEN



      Alkoholiker werden fast ausnahmslos von der Einsamkeit zermürbt. Selbst damals, als unser Trinken noch nicht so schlimm war und die Leute uns noch nicht mieden, litten wir unter dem Gefühl des Nicht-dazu-Gehörens.


      (ANONYME ALKOHOLIKER, S. 98)

      Die Qualen und die Leere, die ich oft innerlich empfand, kommen heute in meinem Leben immer weniger vor. Ich habe gelernt, mit dem Alleinsein umzugehen. Nur wenn ich allein und ruhig bin, kann ich mit Gott in Verbindung treten – denn Er kann mich nicht erreichen, wenn ich in Unruhe bin. Es tut gut immer den Kontakt mit Gott zu halten, aber es ist absolut lebensnotwendig, durch Gebet und Meditation mit Gott in Verbindung zu treten, wenn alles falsch zu laufen scheint.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag- 18. November


      EIN SICHERHEITSNETZ



      Wir alle machen ohne Ausnahme Zeiten durch, in denen wir nur mit größter Willensanstrengung beten können. Wenn das der Fall ist, sollten wir nicht zu negativ über uns denken. Sobald wir können, sollten wir wieder zu beten versuchen und das tun, was nach unserer Erfahrung gut für uns ist.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 99)

      Manchmal schreie ich, stampfe mit dem Fuß auf und drehe meiner Höheren Macht den Rücken zu. Dann sagt mir meine Krankheit, dass ich ein Versager bin und dass ich mich sicherlich betrinken werde, wenn ich weiter wütend bleibe. In solchen Anfällen von Verbohrtheit habe ich das Gefühl, über einen Abgrund zu rutschen und mich nur mit einer Hand festzuhalten. Das obige Zitat ist dann mein Sicherheitsnetz, weil es mich drängt, neue Verhaltensweisen auszuprobieren, so zum Beispiel liebevoll und geduldig mit mir umzugehen. Es gibt mir die Gewissheit, dass meine Höhere Macht so lange wartet, bis ich es wieder riskiere mich fallen zu lassen, im Netz zu landen und zu beten.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 19. November


      MIT MIR GING 'S SCHNELL BERGAB



      Wir Anonymen Alkoholiker sind aktive Leute. Wir erfreuen uns vielleicht das erste Mal in unserem Leben an alltäglichen Dingen. ... Kein Wunder, dass wir oft dazu neigen, ernste Gebete und Besinnung zu vernachlässigen.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 90)

      Ich hatte mich für einige Zeit vom Programm entfernt, aber es brauchte die tödliche Bedrohung einer schweren Krankheit, um mich zurückzuholen – vor allem dazu, den Elften Schritt unserer segensreichen Gemeinschaft zu praktizieren. Obwohl ich seit 15 Jahren trocken und immer noch recht aktiv im Programm war, wusste ich, dass die Qualität meiner Nüchternheit schwer gelitten hatte. 18 Monate später ergab eine Routineuntersuchung einen bösartigen Tumor und eine Prognose eines sicheren Todes binnen sechs Monaten. Verzweiflung machte sich breit, als ich in ein Rehabilitätsprogramm einstieg, nachdem ich zwei leichte Schlaganfälle erlitten hatte, die auf zwei große Hirntumore hinwiesen. Als ich wiederum auf dem Tiefpunkt war, musste ich mich fragen, warum gerade mir so etwas passierte. Gott erlaubte mir, meine Unehrlichkeit zu erkennen und wieder lernfähig zu werden. Wunder begannen sich zu ereignen. Aber in erster Linie erlernte ich wieder die volle Bedeutung des Elften Schrittes. Mein körperliches Befinden hat sich dramatisch verbessert, aber meine Krankheit ist im Vergleich zu dem, was ich beinahe vollständig verloren hätte, relativ geringfügig.


      Euch allen gute 24 Stunden


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    • HEUTE - Gedanken zum Tag - 20. November


      '' DEIN WILLE , NICHT MEINER ''



      Selbst wenn wir besondere Anliegen haben, sollten wir jeder Bitte die Einschränkung hinzufügen: '' ... wenn es Dein Wille ist ''.


      (ZWÖLF SCHRITTE UND ZWÖLF TRADITIONEN, S. 97)

      Ich bitte nur darum, dass Gott für diesen Tag mir das bestmögliche Verständnis Seines Willens wecken möge und mir die Gnade schenkt, ihn auszuführen. Im Verlauf des Tages kann ich innehalten, wenn ich Situationen gegenüberstehe, die ich bewältigen, oder Entscheidungen, die ich treffen muss und dann die einfache Bitte wiederholen: „Dein Wille geschehe, nicht meiner.“ Ich muss mich immer daran erinnern, dass ich in jeder Situation für die Bemühungen verantwortlich bin und Gott seinerseits für das Resultat. Ich kann „loslassen und Gott überlassen“, wenn ich demütig wiederhole: „Dein Wille geschehe, nicht meiner.“ Geduld und Beharrlichkeit darin, Gottes Willen für mich zu ergründen, wird mich von der Qual der selbstsüchtigen Erwartungen befreien.


      Euch allen gute 24 Stunden


      (Quelle: HEUTE-Gedanken zum Tag - Betrachtungen von AA-Mitgliedern für AA-Mitglieder.
      Copyright: 1990 - Anonyme Alkoholiker deutscher Sprache - Alle Rechte vorbehalten)